Wer eine eigene Wohnung unterhält, sollte auf jeden Fall seinen Hausrat versichern. Die Grundabsicherung in der Hausratversicherung deckt die Risiken durch Sturm, Hagel, Leitungswasser, Feuer und Einbruch-/Diebstahl ab. In der Regel ist heute auch bereits in allen Hausratversicherung Vandalismus mit abgesichert. Der Versicherungsnehmer sollte nun prüfen, inwieweit er eine Abdeckung gegen Elementarschaden benötigt. Dabei ist z. B. auch ein Schaden durch Rückstau aus der Kanalisation abgesichert. Man muss nicht unbedingt in der Nähe eines größeren Gewässers wohnen, um mit Wassereinbrüchen konfrontiert zu werden.
Wie ermittelt man nun die Höhe der notwendigen Versicherungssumme? In der Regel ist das gar nicht notwendig. Die meisten Versicherer bieten einen Pauschalbetrag pro Quadratmeter an, der bei normalem Hausrat bei ca. 650 Euro pro m² liegt. Damit ist dann auch automatisch ein Unterversicherungsverzicht eingeschlossen. Das bedeutet, dass die Versicherung im Schadenfall nicht prüft, ob der Kunde ausreichend hoch versichert war. Was aber gehört eigentlich alles zum Hausrat?
Viele Versicherungsnehmer denken, dass 650 Euro pro m² viel zu hoch sei, weil ihr Hausrat so viel nicht gekostet hat. Hierbei gilt es zu bedenken, was alles zum Hausrat zählt: Neben dem Mobiliar, den Teppichen, evtl. Laminat- oder Parkettböden gehören zum Hausrat auch die Tapeten, der Inhalt sämtlicher Schränke, die Bekleidung, bis zu einer vereinbarten Summe auch Schmuck und Wertsachen und einiges mehr.
Wenn eine Wohnung nach einem Schaden – gleich welcher Art – komplett erneuert werden muss, dann kann das unter Umständen sehr teuer werden. Deshalb ist es wichtig, diesen Unterversicherungsschutz zu haben.
Es gibt eine ganze Reihe von Zusatzrisiken, die der Versicherungsnehmer beitragspflichtig mit einschließen kann. Dazu gehören unter anderem der Überspannungsschutz (Schäden an elektrischen oder elektronischen Geräten, die nicht direkt durch Blitzeinschlag, sondern durch eine Überspannung im Leitungsnetz aufgrund eines ortsnahen Blitzeinschlages entstehen), die Fahrradversicherung, eine gesonderte Elektronikversicherung und vieles mehr. Es ist also ganz wichtig, dass sich der Versicherungsnehmer vor dem Abschluss einer Hausratversicherung sehr genau informiert, welche Leistungen die einzelnen Anbieter vorsehen und welche Leistungen er persönlich für wichtig hält. Manchmal kann ein preiswertes Angebot sich im Nachhinein als zu teuer erweisen, wenn nämlich genau das Risiko, was man absichern wollte, nicht enthalten ist.
Was man über die Versicherungspreisrechner im Internet wissen sollte und die besten Preiserechner im Blick!
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